Gipsformen für gleichmäßige Schalen und Kugeln
Mit Gipsformen und Gipshalbkugeln formst du Schalen, Halbkugeln und andere runde Tonobjekte gleichmäßig, auch ohne Drehscheibe. Gips nimmt Feuchtigkeit aus dem Ton auf, dadurch zieht der Ton in der Form an und lässt sich nach einiger Zeit gut herauslösen. Die Formen eignen sich für Hobby, Schule und Werkstatt.
So arbeitest du mit Gipshalbkugeln
Für eine Schale rollst du eine gleichmäßig dicke Tonplatte aus und legst sie in die Halbkugel. Drücke den Ton mit Schwamm oder Fingern sanft an, damit keine Luft eingeschlossen wird, und schneide den Rand sauber ab. Zwei gleich große Halbschalen setzt du zu einer Hohlkugel zusammen, etwa für Figuren, Lampen oder Spardosen. Dafür raust du die Ränder an und verbindest sie mit Schlicker. Geschlossene Hohlkugeln brauchen ein kleines Loch, damit beim Brand die Luft entweichen kann.
Bei der Auswahl zählen vor allem Durchmesser und Tiefe. Flache Formen eignen sich für Teller und flache Schalen, tiefere für Halbkugeln und Schüsseln.
- Gipsformen in verschiedenen Größen und Tiefen
- Halbkugeln für Schalen und Kugelhälften
- Mehrere gleiche Formen für Gruppen in Schule und Kurs
- Plattentechnik ohne Drehscheibe
Praxistipp: Nimm den Ton heraus, sobald er sich vom Rand löst und lederhart ist, denn er schwindet beim Trocknen weiter. Lass die Gipsform zwischen zwei Einsätzen gut trocknen, damit sie wieder Feuchtigkeit aufnimmt.