Nähmaschinennadeln in vielen Typen und Stärken
Ein sauberes Stichbild hängt stark von der Nähmaschinennadel ab, denn eine stumpfe oder unpassende Nadel führt zu Fehlstichen, Fadenrissen oder Laufmaschen im Jersey. Hier findest du Maschinennadeln in verschiedenen Stärken und Ausführungen, einzeln oder im Sortiment, unter anderem von Schmetz und Prym. Farbmarkierungen am Kolben helfen, die Typen auseinanderzuhalten.
Welche Nadel zu welchem Stoff passt
Die Stärke wird meist in Nm angegeben, zum Beispiel 70 für feine Stoffe, 80 bis 90 für mittlere und 100 und mehr für schwere Stoffe. Die meisten Haushaltsnähmaschinen arbeiten mit dem Nadelsystem 130/705 H, Overlock- oder Industriemaschinen brauchen teils andere Systeme – ein Blick in die Bedienungsanleitung schafft Klarheit. Zwillingsnadeln setzen eine Maschine mit Zickzackfunktion voraus. Wähle bei feinen Stoffen eine dünne Nadel, damit keine Löcher sichtbar bleiben, und bei dichten Stoffen eine kräftigere, die sich nicht verbiegt.
- Universalnadeln für Webstoffe wie Baumwolle und Leinen
- Jersey- und Stretchnadeln mit abgerundeter Spitze, die Maschen verdrängt statt sie zu durchstechen
- Jeansnadeln, verstärkt und spitz, für dichte Stoffe und mehrere Lagen
- Ledernadeln mit Schneidspitze für Leder und Kunstleder
- Stick- und Zwillingsnadeln für Maschinenstickerei und parallele Ziernähte
Praxistipp: Wechsle die Nadel regelmäßig, spätestens wenn die Maschine Stiche auslässt oder beim Einstechen ein Klickgeräusch zu hören ist.