Stopfnadeln mit großem Öhr
Stopfnadeln sind lang und haben ein großes, längliches Öhr, durch das auch Wolle, Sticktwist oder kräftige Fäden passen. Damit stopfst du Löcher in Socken, Pullovern, Mützen oder Handschuhen, vernähst Fäden bei Strick- und Häkelarbeiten oder führst dicke Garne für Zierstiche und Upcycling durch den Stoff.
Mit Spitze oder stumpf?
Für Strick- und Häkelstücke eignen sich stumpfe Nadeln, denn die abgerundete Spitze gleitet zwischen den Maschen hindurch, ohne das Garn zu spalten. Spitze Stopfnadeln brauchst du, wenn du durch gewebte Stoffe, Filz oder dichtes Material stechen willst. Gebogene Nadeln erleichtern das Zusammennähen flach liegender Teile, etwa bei Amigurumi oder beim Schließen von Seitennähten. Zum Stopfen wählst du ein Garn in ähnlicher Stärke und Faserzusammensetzung wie das Original.
- Gerade Stopfnadeln für Reparaturen und das Vernähen von Fäden
- Gebogene Stopfnadeln für Nähte an flach liegenden Teilen
- Stumpfe Modelle für Gestricktes und Gehäkeltes
- Ausführungen aus Stahl, Kunststoff oder Aluminium
Praxistipp: Spanne die Stelle über ein Stopfei oder einen Stopfpilz, ziehe zuerst parallele Fäden über das Loch und webe dann quer dazu im Wechsel darüber und darunter. Arbeite dabei einige Maschen in das intakte Gestrick hinein, so hält die Reparatur länger.