Glimmerglasuren mit feinem Schimmer für Keramik
Glimmerglasuren enthalten feine Glimmerpartikel, die nach dem Brand im Licht schimmern. Je nach Farbton reicht die Wirkung von dezentem Glanz bis zu deutlich sichtbarem Funkeln. Du setzt sie vor allem bei Vasen, Schalen, Deko-Objekten und Geschenken ein, bei denen die Oberfläche im Vordergrund steht.
Worauf es bei Glimmerglasuren ankommt
Entscheidend ist der Brennbereich: Prüfe beim jeweiligen Produkt, für welche Temperatur die Glasur angegeben ist, und wähle eine Tonmasse, die dazu passt. Liegen Ton und Glasur nicht im gleichen Bereich, kann die Glasur ablaufen, matt bleiben oder reißen. Flüssigglasuren werden in der Regel auf geschrühte Ware gestrichen, getaucht oder gespritzt. Beachte die Schichtempfehlung und trage gleichmäßig auf, damit sich der Schimmer gut verteilt.
Auch der Untergrund verändert die Wirkung. Auf dunklem Scherben oder über einer dunklen Grundglasur kommt der Schimmer oft stärker zur Geltung als auf hellem Ton. Ob eine Glasur für Gebrauchsgeschirr geeignet ist, entnimmst du den Herstellerangaben beim jeweiligen Produkt.
- Brennbereich von Glasur und Tonmasse abstimmen
- Auftrag mit dem Pinsel, durch Tauchen oder Spritzen
- Dunkler Untergrund für kräftigeren Schimmer
- Vasen, Schalen und Deko-Objekte als typische Einsatzgebiete
Praxistipp: Rühre die Glasur vor dem Auftragen gründlich auf, denn die Glimmerpartikel setzen sich gern am Boden ab. Teste neue Kombinationen aus Ton und Glasur zuerst auf einem kleinen Probestück.