Ölfarben für Leinwand, Holz und Malkarton
Ölfarben trocknen nicht durch Verdunsten, sondern durch Oxidation des Bindemittels an der Luft und bleiben deshalb lange verarbeitbar. Du kannst nass in nass malen, Farbtöne direkt auf dem Bild ineinander arbeiten oder in dünnen Lasuren Tiefe aufbauen. Ebenso gelingt ein pastoser Auftrag mit Pinsel oder Malmesser.
So wählst du Künstlerölfarben aus
Sets eignen sich für den Einstieg, Einzeltuben zum gezielten Ergänzen deiner Palette. Achte auf die Angaben zu Pigmentierung und Lichtechtheit: Daran erkennst du, wie kräftig ein Farbton ist und wie beständig er gegenüber Licht bleibt. Gemalt wird auf grundierter Leinwand, Holz, Malkarton oder anderen grundierten Flächen. Die Trocknungszeit hängt von Schichtdicke und Pigment ab – dünne Schichten sind oft nach einigen Tagen berührungstrocken, dicke Partien brauchen deutlich länger. Den Schlussfirnis trägst du erst auf, wenn das Bild vollständig durchgetrocknet ist. Mit Terpentinersatz arbeitest du in einem gut belüfteten Raum.
- Künstlerölfarben in Einzeltuben und Sets
- Marken wie Schmincke, Pébéo und Talens mit Van Gogh
- Malmittel und Terpentinersatz zum Verdünnen und Reinigen
- Firnis zum Schutz des fertigen Bildes
Praxistipp: Male nach der Regel „fett über mager“: Untere Schichten enthalten weniger Öl als die darüberliegenden. So trocknen die Schichten in der richtigen Reihenfolge, und das Bild neigt weniger zu Rissen.