PRO-Glasuren mit Brennbereich von 1020 bis 1280 °C
Die PRO-Glasuren von BOTZ sind für einen Brennbereich von 1020 °C bis 1280 °C angegeben. Damit setzt du dieselbe Glasur auf Irdenware im unteren Bereich und auf Steinzeug im Hochbrand ein. Das ist praktisch, wenn du mit verschiedenen Tonmassen arbeitest oder in Schule, Kurs und Werkstatt unterschiedliche Brände fährst.
Wie die Brenntemperatur die Glasur verändert
Bei Glasuren mit breitem Brennbereich verändert sich die Wirkung mit der Temperatur. Eine Glasur kann bei 1050 °C anders aussehen als bei 1280 °C, denn Farbe, Glanzgrad und Fließverhalten verschieben sich. Achte deshalb darauf, bei welcher Temperatur ein Farbmuster gebrannt wurde, falls das beim Produkt angegeben ist.
Die Brenntemperatur richtet sich immer nach deinem Ton. Irdenware wird niedriger gebrannt als Steinzeug, deshalb brennst du einen Irdenton nie auf Steinzeugtemperatur. Je nach Farbton entstehen matte, glänzende oder strukturierte Oberflächen. Ob eine Glasur für Geschirr geeignet ist, steht in den Herstellerangaben beim jeweiligen Produkt.
- Eine Glasur für Irden- und Steinzeugbrand
- Matte, glänzende und strukturierte Oberflächen
- Auftrag auf Schrühware durch Streichen, Tauchen oder Spritzen
- Praktisch für Kurse mit unterschiedlichen Tonmassen
Praxistipp: Brenne Probestücke genau bei der Temperatur, die du später für dein Werkstück nutzt. Ein Muster aus dem Steinzeugbrand sagt wenig darüber aus, wie dieselbe Glasur bei 1050 °C wirkt.