Pastelle, Kreide und Kohle für trockene Zeichentechniken
Pastelle, Kreiden und Zeichenkohle trägst du trocken direkt aufs Papier auf: Du verwischst, schichtest und setzt Lichter, ohne auf Trocknungszeiten zu warten. Damit arbeitest du an Skizzen, Porträts, Akt- und Landschaftszeichnungen ebenso wie im Kunstunterricht.
Welches Material passt zu deiner Technik?
Softpastelle sind sehr pigmentreich und weich. Damit gelingen flächige Farbverläufe, die du mit dem Finger oder einem Papierwischer verreibst. Pastellstifte haben eine festere Mine im Holzmantel und helfen bei Details und Konturen. Ölkreiden sind cremig, kräftig in der Farbe und verwischen kaum – du kannst sie schichten und mit einem spitzen Werkzeug wieder auskratzen. Zeichenkohle gibt es als Naturkohle, Presskohle und Kohlestift: Naturkohle ist leicht und gut korrigierbar, Presskohle und Kohlestifte zeichnen dunkler und präziser.
- Softpastelle und Pastellstifte in Einzelfarben und Sortimentskästen
- Ölkreiden mit kräftiger Farbwirkung
- Zeichenkohle in Natur-, Press- und Stiftform
- Fixativ, Wischer und Papier mit Struktur
- Marken wie Faber-Castell, Conté à Paris, Sennelier und Koh-i-Noor
Praxistipp: Trockene Pastelle und Kohle brauchen Papier mit Zahn, also mit leicht rauer Oberfläche, damit das Pigment haftet. Fixiere fertige Zeichnungen in mehreren dünnen Schichten – das verändert die Farben weniger als ein einzelner dicker Auftrag.