Linoleumfarben für den Hochdruck von Hand
Linoldruckfarben walzt du auf die stehen gebliebenen Flächen einer geschnittenen Platte und druckst das Motiv auf Papier oder Karton ab. Damit klare Linien und gleichmäßig deckende Flächen entstehen, muss sich die Farbe dünn und gleichmäßig ausrollen lassen und gut auf der Platte liegen.
Worauf es bei Linoldruckfarbe ankommt
Viele Linoldruckfarben im Sortiment sind wasserbasiert, riechen wenig und lassen sich mit Wasser von Walze, Platte und Händen auswaschen – das macht sie angenehm für Schule, Kurse und den Druck zu Hause. Verwenden kannst du sie für Linoleum-, Softcut- und Stempelplatten. Gedruckt wird von Hand mit einem Reiber oder Löffelrücken oder mit einer kleinen Presse. Wasserbasierte Druckfarben trocknen zügig an, das ist praktisch für mehrfarbige Drucke: Du arbeitest Farbe für Farbe und lässt jede Schicht trocknen, bevor die nächste folgt. Möchtest du auf Stoff drucken, achte auf den Hinweis beim Produkt, denn nicht jede Linoldruckfarbe ist für Textilien und die Wäsche geeignet.
- Wasserbasierte Farben, geruchsarm und auswaschbar
- Cremige, gut deckende Konsistenz für den Handdruck
- Tuben und Sets für Schule und Atelier
- Marken wie Schmincke, Essdee, Talens und Marabu
Praxistipp: Rolle die Farbe auf einer Glasplatte so lange aus, bis sie gleichmäßig samtig aussieht. Zu viel Farbe füllt feine Linien zu, zu wenig ergibt fleckige Flächen – ein Probedruck zeigt dir, ob die Menge stimmt.