Feines Lacegarn für durchbrochene Strickmuster
Lacegarn ist ein sehr dünnes Garn mit großer Lauflänge. Es wird vor allem für Tücher und Stolen mit Lochmustern verwendet, aber auch für leichte Pullover, Schals oder als feiner Akzent an Kleidungsstücken. Hersteller wie ITO, Lang Yarns oder Schoppel haben Lacegarne im Programm.
Worauf es bei Lacegarn ankommt
Merinowolle ist elastisch, zeigt Lochmuster klar und lässt sich gut spannen. Mohair mit Seide ist leicht und flauschig und wird auch als Beilauf zu einem zweiten Garn verstrickt. Reine Seide ist glatt, glänzt und fällt schön. Lacegarn wird oft mit deutlich dickeren Nadeln verstrickt, als die Garnstärke vermuten lässt – so entsteht das offene, luftige Maschenbild. Welche Nadelstärke passt, gibt deine Anleitung vor.
- Merino für klare Lochmuster
- Mohair mit Seide für luftige Tücher und als Beilauf
- Seide für Stolen mit Glanz und Fall
- Helle Farben, in denen das Muster gut sichtbar bleibt
Praxistipp: Zieh alle paar Mustersätze eine Sicherheitslinie ein, also einen Hilfsfaden durch eine Maschenreihe – bei Fehlern ribbelst du nur bis dorthin auf. Lochmuster entfalten sich erst, wenn du das fertige Tuch feucht spannst und trocknen lässt.